Start Gorleben Atomanlagen Gorleben Atom Anlagen Was ist die Pilotkonditionierungsanlage (PKA) in Gorleben?
Was ist die Pilotkonditionierungsanlage (PKA) in Gorleben? Drucken E-Mail

Hinter dem Kürzel PKA verbirgt sich eine Atommüllfabrik mit heißer Zelle, 60 m hohem Abluftkamin und Abwasserpipeline in die Elbe. Hinter dicken Betonwänden sollten dort - zunächst - jährlich 35 t Brennelemente, deren Wiederaufarbeitung zu teuer oder technisch nicht möglich ist, so konditioniert (verpackt) werden, dass sie endlagerfertig sind.


Das sind in erster Linie Brennelemente mit zu hohen Abbränden bzw. solche aus bereits wiederaufbereitetem Uran sowie MOX (Mischoxid)-Brennelemente. In dieser „Mehrzweckanlage" sollten aber auch flüssige, kontaminierte Lösungen verdampft und zementiert werden. Pläne der Betreiber wurden bekannt, wonach der beantragte und geplante jährlich Durchsatz der PKA von 35 Tonnen Schwermetall nach der Inbetriebnahme später nach einem erneuten Antrag auf wenigstens das Zehnfache erhöht werden könnte.

Die PKA sollte das Bindeglied zwischen den oberirdischen Lagerstätten und einem zukünftigen Endlager sein. Den Traum eines Nuklearen Entsorgungszentrums hat die Atomlobby noch lange nicht ausgeträumt und der Standort dafür heißt immer noch Gorleben! Mittlerweile hat die PKA die Genemigung erhalten defekte Behälter aus der benachbarten CASTOR-Halle zu warten und zu reparieren. Ein elementares Ziel dieses komplett fertiggestellten Baues ist es, Zweifel am geplanten Endlager Gorleben zu unterdrücken: "Seht her, es ist alles bereit!"

 
Banner
Copyright © 2017 WiderSetzen. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.