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WiderSetzen, Pressemitteilung 17. Oktober 2011 Drucken E-Mail


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Pressemitteilung 17. Oktober 2011


Die Wendländische Aktionsgruppe „WiderSetzen“ kündigt für den kommenden Castortransport in das oberirdische Zwischenlager Gorleben, Protestaktionen an.
Gipfeln werden die Proteste in einer großen, bunten Sitzblockade auf den Gleisen der Castortransportstrecke.


Unser Anlaufpunkt wird das Camp Hitzacker sein. Hier werden wir uns vermutlich am Freitag, den 25. November um 19.00 Uhr, das erste Mal treffen. Im Camp Hitzacker wird es trockene Schlafplätze geben, Leute können sich dort aufwärmen und stärken. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist, an einer Sitzblockade teilzunehmen, werden erfahrene Trainer mit uns unter anderem auch deeskalierende Verhaltensweisen einüben.

Wenn wir uns am Atommülltransporttag auf den Weg zu unserer Sitzblockade machen, werden wir bewusst Verbote der Polizei übertreten. Dieser zivile Ungehorsam macht deutlich, wie wichtig uns der Protest gegen die Castortransporte und die Atomkraft insgesamt ist.

Wir werden bei unseren Aktionen sehr umsichtig vorgehen. Durch uns wird niemand gefährdet werden, weder die Sitzblockierer/innen noch Beamte der Polizei. Dem entsprechend erwarten wir von der Polizei, dass sie unseren legitimen Protest, respektvoll und angemessen begegnet. Wir appellieren daher an die Polizeieinsatzleitung den routinemäßigen Einsatz von Reizgas, wie es im vergangenen Jahr geschehen ist, zu unterbinden.

Unser Protest richtet sich gegen den Atomausstieg-Light: 8 AKW bleiben abgeschaltet. Das letzte der noch 9 laufenden AKWs erst  im Jahre 2022. Ein ambitionierter Atomausstieg sieht anders aus.

Die Bundesregierung gaukelt der Bevölkerung vor das Atomproblem in Deutschland gelöst zu haben. Doch es wird weiterhin tonnenweise Atommüll produziert, ohne ein geeignetes Endlager auch nur in Aussicht zu haben. Es gibt eine Fülle von Gründen, warum der Salzstock in Gorleben für ein Endlager ungeeignet ist.

Ein weiterer Punkt:
Das Zwischenlager Gorleben ist erst zu 25 Prozent befüllt und schon jetzt ist absehbar, dass am Ende des Jahres die zulässigen Strahlengrenzwerte tangiert werden.

Ob dieser aktuelle Castortransport nach Gorleben, im Bezug auf die höchst umstrittenen Strahlengrenzwerte am Zwischenlager Gorleben, legal sein wird, werden die Gerichte erst im Nachhinein klären.


Für WiderSetzen: Hauke Nissen (mobil 0172 96 23 009)

 


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