Start Castor 2011 Standby-Ausstieg, Gorleben, Castor - wir widerSetzen uns
Standby-Ausstieg, Gorleben, Castor - wir widerSetzen uns Drucken E-Mail

Am Wochenende des 23.-??. November  2011 wird der 13. Castortransport auf den Weg in das Zwischenlager Gorleben geschickt. Wir werden uns widerSetzen.

Die Anti-Atom-Bewegung hat Grund zum Feiern. Der Bewegung ist es gelungen einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung zu lenken. Acht Atomkraftwerke bleiben abgeschaltet. Der öffentliche Druck der vielen tausend Menschen, die immer wieder und wieder auf die Straße gingen, war ausschlaggebend für die Zugeständnisse, die die Schwarz-Gelbe-Bundesregierung in ihrem Pro-Atomkurs gemacht hat.


Nun versucht die Bundesregierung das Abschalten dieser acht AKWs als eine große Sache, als Atomausstieg, als die Lösung aller Atomprobleme zu verpacken - eine Mogelpackung:

  • Der vielzitierte "Atomausstieg" ist ein Standby-Ausstieg. Wie lange die AKWs abgeschaltet bleiben ist ungewiiss, eine Nutzung als "Kaltreserve" im Gespräch.
  • Nach wie vor geht die Produktion von Atombrennstoff in Lingen und Gronau ungemindert weiter. In alle Welt wird exportiert.

  • In regelmäßigen Abständen finden Atommülltransporte quer durch Europa statt. Es gibt kein sogenanntes "Endlager" für hochradioaktiven Atommüll.

  • Und nicht zuletzt: In 24-Stundenschichten wird der Ausbau des Salzstock Gorleben zum Endlager für Atommüll weiter vorangetrieben, obgleich es eine Fülle von Gründen gibt, die Arbeiten zu beenden und damit auch die Verschwendung von mehr als 1,5 Milliarden Euro zu stoppen.


Wir geben keine Ruhe.


Wenn im November 2011 die Castoren auf den Weg nach Gorleben geschickt werden, wird dieses nicht unsichtbar geschehen. Entlang der Castor-Transportstrecke werden viele tausend Menschen protestieren.
Wir werden uns widerSetzen. Wie in den vergangenen Jahren werden wir im Wendland eine große, bunte Sitzblockade auf den Castorgleisen halten. Die Vorbereitungen haben begonnen.
Weitere Informationen: http://www.widersetzen.de

 
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